Wenn man an einen Pizzaofen denkt, hat man unweigerlich zuerst eine frisch gebackene Pizza vor Augen. Doch wer sich darauf beschränkt, entdeckt nur einen Teil dessen, was ein Alfa Ofen leisten kann.
Knusprige Desserts, Tartes, große Fleischstücke, traditionelle Braten und Gerichte aus den Küchen dieser Welt: Jeden Tag experimentieren Alfa Kunden, Köche und Creator aus der Alfa Community mit Rezepten, die weit über Pizza hinausgehen.
Kurz gesagt: In einem Pizzaofen lassen sich auch Fleisch, Braten, Desserts, herzhafte Kuchen und viele weitere Ofengerichte zubereiten. Temperatur, Position der Speisen, Zubehör und Hitzemanagement verändern sich je nach Rezept. Wer seinen Ofen gut kennt, kann seine Vielseitigkeit daher deutlich besser ausschöpfen.
Ein Dessert aus nur drei Zutaten: Filoteig und Nutella
Was passiert, wenn Filoteig, Butter und Haselnusscreme auf die Hitze des Ofens treffen?

Gabriella von Maturazioni hat URBE verwendet, um ein besonders einfaches Dessert zuzubereiten: kleine Röllchen aus Filoteig, außen knusprig und mit Nutella gefüllt. Dieses Rezept ist besonders interessant, weil es mit der Vorstellung bricht, ein Pizzaofen eigne sich ausschließlich für herzhafte Teiggerichte.
Filoteig soll dünn und knusprig werden, ohne dabei seine Leichtigkeit zu verlieren. Das Ergebnis erinnert an einen feinen, knusprigen Cannolo mit weichem Kern. Gleichzeitig ist es ein perfektes Beispiel für ein Dessert zum Teilen: wenige Zutaten, eine schnelle Zubereitung und ein Format, das sich ideal als Abschluss eines gemeinsamen Essens servieren lässt.
Ein großes Stück Fleisch aus der Gusseisenpfanne
Laut Keith Cooks nutzt man nur einen Teil des Potenzials eines Alfa Ofens, wenn man darin ausschließlich Pizza zubereitet.
Um das zu zeigen, hat er eine große, mit Harissa gewürzte Lammkeule zubereitet: zunächst mariniert und anschließend in einer Gusseisenpfanne im Ofen gegart. Dabei kommt ein weiteres besonders interessantes Element ins Spiel: Gusseisen. Eine Gusseisenpfanne speichert die Hitze und gibt sie besonders effizient an das Gargut weiter.

Bei einem großen Stück Fleisch unterscheidet sich auch die Führung des Ofens deutlich vom Pizzabacken: Keith erklärt, dass er mit einem guten Glutbett arbeitet, das seitlich im Ofen positioniert wird, anstatt sich ausschließlich auf die offene Flamme zu verlassen. Das Ergebnis ist eine Garmethode, die kräftiges Anrösten, gleichmäßige Rundumhitze und längere Garzeiten miteinander verbindet.
Schokoladentarte: Wenn der Pizzaofen auf Patisserie trifft
Um die Vielseitigkeit eines Ofens zu zeigen, braucht es nicht unbedingt große Fleischstücke oder aufwendige Rezepte.

Alessandra Fontana von La Salsiccia Ciociara hat in ihrem Alfa Ofen eine Schokoladentarte zubereitet: ein hervorragendes Beispiel für ein Rezept, das deutlich näher an der Alltagsküche liegt. Mürbeteig und Füllung erfordern einen völlig anderen Ansatz als Pizza. Hier geht es nicht um eine extrem schnelle Zubereitung bei sehr hohen Temperaturen, sondern um eine sanftere und schrittweise Steuerung der Hitze. Genau das macht dieses Beispiel so interessant: Einen Ofen richtig zu nutzen bedeutet auch, die Temperatur an die jeweilige Zubereitung anzupassen, anstatt davon auszugehen, dass die höchstmögliche Temperatur immer die beste Wahl ist.
Abbacchio mit Kartoffeln: traditionelle Hausmannskost aus dem Ofen
Von der Patisserie kehren wir zurück zur italienischen Tradition.
Alessandro D’Ascenzi hat den gasbetriebenen Moderno 3 Pizze verwendet, um eines der bekanntesten Gerichte der Küche Latiums zuzubereiten: Abbacchio mit Kartoffeln.

Eine schön gebräunte Oberfläche, zartes Fleisch und gleichzeitig gegarte Kartoffeln machen den Ofen zum idealen Begleiter für ein echtes Sonntagsgericht.
Dieses Beispiel vermittelt wahrscheinlich besonders gut einen wichtigen Gedanken von Alfa: Der Ofen muss nicht nur dann zum Einsatz kommen, wenn ein Pizzaabend geplant ist. Er kann zu einem festen Bestandteil der Alltagsküche werden und auch für Rezepte genutzt werden, die wir normalerweise mit einem klassischen Backofen verbinden. Gleichzeitig eröffnet er eine andere Art, Hitze zu steuern und den gesamten Garprozess zu erleben.
Keshi Yena: Mit dem Alfa Ofen auf kulinarische Reise nach Curaçao
Ein Ofen kann auch eine Möglichkeit sein, die Welt durch ihre Küche zu entdecken.
Der deutsche Creator Alta Fiamma Pizza hat in seinem Alfa Ofen Keshi Yena zubereitet, ein traditionelles Gericht aus Curaçao.

Das Rezept kombiniert Hähnchen, Gemüse, Tomaten, Oliven, Rosinen und Gewürze mit einer reichhaltigen Käsezubereitung, die anschließend im Ofen fertig gegart wird.
Dieses Beispiel unterscheidet sich deutlich von den vier vorherigen: Hier geht es nicht darum, ein italienisches Gericht neu zu interpretieren, sondern den Ofen zu nutzen, um kulinarische Traditionen aus aller Welt zu entdecken. Und genau hier zeigt sich vielleicht die spannendste Seite seiner Vielseitigkeit: Zutaten, Kulturen und Techniken können sich verändern, doch der Ofen bleibt das Herzstück der Zubereitung.
Von Pizza zur vielseitigen Küche
Einen Pizzaofen zu besitzen bedeutet nicht, bei jedem Anheizen Pizza backen zu müssen.
Die Alfa Community zeigt es jeden Tag: Schon durch andere Zutaten, Kochgeschirr, die Position der Speisen und ein angepasstes Hitzemanagement eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten der Zubereitung.
Hast du in deinem Alfa schon einmal etwas anderes als Pizza zubereitet?
Teile es mit uns in den sozialen Medien und erzähle uns von deinem Rezept: Vielleicht wird es zur nächsten Inspiration für die Alfa Community.

